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Playground
Spielplatz

On the „playground“, all the things may find their place that are created alongside my figurative main work – be it as a subsidiary branch of my creative work, as a game, as a training, as a divergent experiment or as a proving train of thought.
Nothing is permanent. In order not to overload this site, the contents change in short periods partially or completely. The playground is not intended to be a blog – hence you´ll not find the contents in an archive later. Things come and then go again.
If you remember parts of my earlier work and if you´d like to see them on the „Playground“ for a time, just send me an e-mail! Then I will be pleased to dedicate a gallery with the requested content to you.

Auf dem „Spielplatz“ sollen all die Dinge ihren Platz bekommen, die neben meinem malerisch-figürlichen Hauptwerk entstehen – sei es als Nebenzweig meines Schaffens, als Spiel, als Training, als divergentes Experiment oder erprobender Gedankengang.
Nichts ist von Dauer. Um diese Seite nicht zu überladen, wechseln die Inhalte in kurzen Zeiträumen teilweise oder komplett.  Der „Spielplatz“ soll kein Blog sein und kein Archiv haben. Die Dinge kommen und gehen.
Wenn Sie sich an Teile meines früheren Werks erinnern und Sie diese für eine Zeit auf dem „Spielplatz“ sehen möchten, schreiben Sie mir einfach eine Mail! Ich freue mich, Ihnen dann eine Galerie mit den gewünschten Inhalten zu widmen.

Exhibitions
Ausstellungen

The exhibition „Siegfried Räth – Guided Connection“ was shown from December 1, 2020 to May 16, 2021 in the Kleinsassen Art Station. The short exhibition film above gives you an impression of the wonderful premises of the Art Station and of course also of my works.

Die Ausstellung „Siegfried Räth – Geführt verbunden“ wurde vom 1. Dezember 2020 bis zum 16. Mai 2021 in der Kunststation Kleinsassen gezeigt. Der kurze Ausstellungsfilm oben gibt Ihnen einen Eindruck von den wunderbaren Räumlichkeiten der Kunststation und natürlich auch von meinen Werken.

Landscapes from Southern France – 1993
Landschaften aus Südfrankreich – 1993

The landscapes shown here were created in September 1993 during a working stay in Languedoc in southern France. All of them are painted outside in front of nature, with the intention of being surrounded by the atmosphere of things and getting impulses and stimulation from it. On the canvas pieces prepared with tempera underpainting I painted oil colors in a strongly reducing form. Both resulted in a high color density, the tempera let the oil paint stand on itself wonderfully pasty and material. The abstracting distance of the representation from the motif balanced with faithful depictions of certain important elements.
My work in front of nature since this series of about 30 works is characterized by a dialogical behavior. I understand the pictorial process as a synthetic way between the stimulating proposal of the real landscape and the counter-proposal of my inner ideas. This no longer necessarily has to be about an iconic representation of the landscape, also series of figurative pictures could have been results of my Plein-Air painting.

Die hier gezeigten Landschaften entstanden im September 1993 während eines Arbeitsaufenthaltes im Languedoc in Südfrankreich. Alle sind draußen vor der Natur gemalt, in der Absicht, von der Atmosphäre der Dinge umgeben zu sein und von ihr Impulse und Anregung zu bekommen. Auf die mit Temperauntermalung vorbereiteten Leinwandstücke setzte ich Ölfarben in stark reduzierender Formgebung. Beides ergab eine hohe farbliche Dichte, die Tempera ließ die Ölfarbe herrlich pastos und materiell auf sich stehen. Die abstrahierende Entfernung der Darstellung vom Motiv balanciert mit getreuen Wiedergaben bestimmter wichtiger Elemente.
Mein Arbeiten vor der Natur ist seit dieser etwa 30 Werke umfassenden Bilderserie von einem dialogischen Verhalten geprägt. Ich verstehe den bildnerischen Prozess als synthetischen Weg zwischen dem anregenden Vorschlag der realen Landschaft und dem Gegenvorschlag meiner inneren Vorstellungen. Dabei muss es nicht mehr notwendig um eine ikonische Darstellung des Landschaftlichen gehen, auch Serien von Figurenbildern konnten Ergebnis meiner Plein-Air Malerei sein.

Landscapes 2022, Bayrischzell
Landschaften 2022, Bayrischzell

And this is what it looks like when I paint landscapes today.

Very high and pointed mountains have never inspired me to the same extent as other landscape forms. For me, they are natural monuments, they are all too much sights and demand exact adherence to their form with massive authority. This makes them less suitable for the variable and inventive play to which I like to subject the motifs of my pictures. The traditional, the archetypal in the architecture of those regions also causes me a lot of headaches: how do I get something so fixed and persistent into my rather dynamic works, how do I not get caught up in the folklore trip?
Nevertheless, I couldn’t resist accompanying my mountain-loving artist colleagues Irmgard Steinke and Barbara Annel on a painting trip to the Alps. For two weeks in August we stayed very comfortably in a house near Bayrischzell. Here I hiked up the Wendelstein and travelled a lot in the area to see the landscape from many different perspectives. But my favourite place to paint was usually my secluded bench on the cow pasture in Geitau.

Und so sieht es aus, wenn ich heute Landschaften male.

Ganz hohe und spitze Berge haben mich nie im gleichen Maß inspiriert wie andere Landschaftsformen. Sie sind für mich Natur-Denkmäler, sind allzu sehr Sehenswürdigkeiten und fordern mit massiver Autorität die genaue Einhaltung ihrer Form. Damit eignen sie sich weniger für das variable und erfinderische Spiel, dem ich die Motive meiner Bilder gern unterwerfe. Auch das Traditionelle, das Urtypische in der Architektur jener Landstriche macht mir viel Kopfzerbrechen: wie bekomme ich etwas so Festgelegtes und Beharrendes in meine eher dynamischen Werke hinein, wie gerate ich nicht auf den Folklore-Trip?
Trotzdem – ich konnte nicht widerstehen, meine bergbegeisterten Künstlerkolleginnen Irmgard Steinke und Barbara Annel auf eine Malreise in die Alpen zu begleiten. Zwei Augustwochen wohnten wir sehr komfortabel in einem Haus bei Bayrischzell. Hier bin ich den Wendelstein hinauf gewandert und auch sonst reichlich in der Gegend unterwegs gewesen, um die Landschaft aus vielen Perspektiven zu sehen. Aber der liebste Platz zum Malen war dann meist meine abgelegene Bank auf der Kuhweide in Geitau.

I painted with self-mixed tempera colors on prepared canvases. As directly as possible, without any preliminary drawings or advance planning, so that surprises could occur on the screen and provoke me. What I saw during the day on my trips and hikes mixed with the impression of the forms on site; what was imagined and what was directly observed merged into a synthesis on the canvas.

Ich malte mit selbst angerührten Temperafarben auf vorbereiteten Leinwänden. Möglichst direkt, ohne jede Vorzeichnung oder Vorab-Planung, damit auch Überraschungen auf der Bildfläche geschehen und mich provozieren konnten. Das tagsüber auf meinen Fahrten und Wanderungen Gesehene mischte sich in den Eindruck der Formen vor Ort, Imaginiertes und direkt Beobachtetes gingen eine Synthese auf der Leinwand ein.

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